Wissen
Praxisleitfäden zu den Zahlungs- und Fristenregeln, die darüber entscheiden, ob echte Arbeit ein Anspruch ist oder eine Abschreibung.
20. September 2026
Seit dem 1. Januar 2026: 60 Tage für die Mängelrüge, und kürzer geht nicht mehr
Die Baumängel-Revision hat Art. 367, 368, 370 und 371 OR geändert. Beim unbeweglichen Werk gilt eine Rügefrist von 60 Tagen, eine kürzere Vereinbarung ist unwirksam, und die unentgeltliche Verbesserung lässt sich für Bauten nicht mehr zum Voraus wegbedingen.
Weiterlesen12. September 2026
Art. 373 Abs. 2 OR: die Ausnahme vom Festpreis, und warum sie fast nie greift
Ausserordentliche, nicht voraussehbare Umstände können eine Preiserhöhung oder die Auflösung des Vertrags rechtfertigen. Teuerung allein gehört nicht dazu.
Weiterlesen12. September 2026
Regiearbeit nach Art. 374 OR: Vergütung nach Aufwand, auch ohne Bestellung
Ist der Preis nicht zum voraus bestimmt, wird die Vergütung nach dem Wert der Arbeit und den Aufwendungen des Unternehmers festgesetzt. Der Rapport entscheidet, nicht die Bestellung.
Weiterlesen8. September 2026
Die provisorische Eintragung: was in den vier Monaten wirklich zu tun ist
Die Frist von Art. 839 Abs. 2 ZGB ist nicht die Frist für ein Schreiben, sondern für einen richterlichen Entscheid. Wer am Tag 118 anfängt, hat bereits verloren.
Weiterlesen21. August 2026
Verzugszins und Mahnung: 5% ab wann genau
OR Art. 102 und 104 im Alltag: wann der Verzug eintritt, warum die Mahnung meistens nötig ist und was die 5% wirklich bedeuten.
Weiterlesen21. August 2026
Fingierte Abnahme nach SIA 118: wenn Schweigen zur Zustimmung wird
Findet die gemeinsame Prüfung nicht innert eines Monats nach der Vollendungsanzeige statt, gilt das Werk als abgenommen. Für den Unternehmer ist das meistens gut.
Weiterlesen21. August 2026
Bauhandwerkerpfandrecht: die vier Monate, die niemand mitzählt
Die Frist nach ZGB Art. 839 Abs. 2 ist eine Verwirkungsfrist und läuft ab der letzten Arbeitsleistung, nicht ab der Schlussrechnung. Was das praktisch bedeutet.
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